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Studie zum E-Commerce-Markt Deutschland 2015

Studie zum E-Commerce-Markt Deutschland 2015

Die E-Commerce Branche ist im Jahr 2015 wieder ganz auf Wachstumskurs

Das Hauptaugenmerk der Studie liegt auf der Entwicklung der Top-1.000 Onlineshops in Deutschland. Der Gesamtumsatz der 1.000 größten Onlineshops in Deutschland liegt bei 32,7 Mrd. Euro. Das entspricht einem Wachstum von etwa 9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Marktkonzentration ist dabei weiter gestiegen. Die zehn umsatzstärksten Händler erwirtschaften zusammen allein 12,4 Mrd. Euro, das sind 38,1 Prozent des Gesamtumsatzes.

Die E-Commerce Branche ist im Jahr 2015 wieder ganz auf Wachstumskurs. Im Vorjahr war noch eine Umsatzstagnation, bei gleichzeitiger Reifung des Marktes zu beobachten. Über die letzten sieben Jahre hinweg ergibt sich nahezu eine Verdopplung des Umsatzes.

Infografik: Umsatzentwicklung Top 1.000-Onlineshops in den letzten 7 Jahren

Umsatzentwicklung Top 1.000-Onlineshops in den letzten 7 Jahren
Die Marktkonzentration im E-Commerce ist weiter gestiegen. Die 10 umsatzstärksten Online Händler erwirtschaften zusammen 38,1 Prozent des Gesamtumsatzes. An Dynamik mangelt es dem Markt allerdings nicht: Die Shops mit dem größten relativen Wachstum befinden sich vor allem in der zweiten Reihe. Mehrere stark wachsende Onlineshops konnten sich auf die Plätze 50 bis 100 schieben.

Die Top 10 Online Shops in Deutschland

Die Top 10 Online Shops in Deutschland In Deutschland erwirtschaftete Online Umsätze in 2014 (in Millionen Euro)

In den Top 100 sind Anbieter aus den Bereichen Blumen, Erotik und der Sanitär Branche vertreten, die bisher noch nicht unter den umsatzstärksten Shops zu finden waren. Die Vielfalt im E-Commerce nimmt also weiter zu. 200 Anbieter sind neu ins Ranking gestoßen, allerdings größtenteils auf den hinteren 500 Plätzen.

Der Erfolg wächst mit der Anzahl der Verkaufskanäle

Fast zwei Drittel der Onlineshops nutzen für ihre Aktivitäten mehrere Verkaufskanäle. Shops, die sich auf den reinen Onlinehandel sowie die mobile Umsetzung des Shops konzentrieren, machen demnach nur ein gutes Drittel aus.
Durchgesetzt haben sich mobile Webseiten und Shopping Apps - 63,4 Prozent der Top 1000 haben ihren Onlineshop für mobile Empfangsgeräte angepasst. Damit steht Mobile noch vor den stationären Ladengeschäften. Etwas mehr als die Hälfte aller Händler verfügen über ein stationäres Ladenlokal.

Überraschend ist, dass rund 40 Prozent der untersuchten Online-Pure-Player eine mobil optimierte Website oder Shopping-App anbieten. "Uns hat überrascht, dass die Onlineshops, die ihren Kunden über mehrere Touchpoints begegnen, im Durchschnitt am stärksten gewachsen sind. Omnichannel wird damit auch für einstige Online-Pure-Player zum Erfolgsmodell", kommentiert Lars Hofacker, Leiter Forschungsbereich E-Commerce beim EHI, die Studie zum Ranking der 1.000 größten Onlineshops "E-Commerce-Markt Deutschland 2015" von EHI und Statista.

Infografik Umsatzentwicklung nach Verkaufskanalaktivität
Infografik Umsatzentwicklung nach Verkaufskanalaktivität

Social Media: Gut vernetzt, nah am Kunden

Fast alle Onlineshops sind in sozialen Medien aktiv: Facebook liegt nach wie vor weit vorne und wird von 90,5 Prozent der Anbieter (Vorjahr 88,9 Prozent) genutzt.

Google+ ist mit 78,2 Prozent noch das zweitmeist verbreitete Netzwerk, zeigt aber im Vergleich zum Vorjahr (79,6 Prozent) einen leichten Rückgang.

Einen Twitter-Account haben 72,2 Prozent (Vorjahr 70, 8 Prozent) der Shops und bei YouTube vertreten sind 69,1 Prozent (Vorjahr 67,2 Prozent).

Auf quantitativer Ebene ist damit beinahe eine Sättigung erreicht, neues Potential liegt in qualitativen Ansätzen. So bieten z.B. Pinterest mit "buyable pins" und Instagram mit einem "Shop now"-Button direkte Einkaufsverknüpfungen an. Inforgrafik Online Shops die Social Media nutzen Anteil der Online Shops die Social Media nutzen

Fazit

Die Marktkonzentration im E-Commerce ist weiter gestiegen, dazu entwickelt sich der Online Handel in einem rasanten Tempo weiter. Was in der Vergangenheit noch als Trend betrachtet wurde hat sich mittlerweile zum Standard etabliert: Mobile Verfügbarkeit von Online Shops, Social Media als Kommunikationskanal und transparente Shopbewertungssysteme.

Zur Studie:

Die Studie "E-Commerce-Markt Deutschland 2015" analysiert die 1.000 umsatzstärksten Onlineshops. Die Angaben der Studie beruhen auf einer Händler-Befragung (EHI) und Statista-Hochrechnungen auf Basis einer Regressionsanalyse sowie Unternehmensangaben aus Geschäftsberichten, Pressemitteilungen und Unternehmenswebsites. Schwerpunkt der Untersuchung waren B2C-Onlineshops. Berücksichtigt wurde der Umsatz mit physischen Gütern. Der Umsatz mit digitalen Gütern wie Apps und Streaming-Dienste von Shops, z.B. apple itunes und Spotify, wurde nicht berücksichtigt.
Betreibt ein Unternehmen mehrere Onlineshops, so wurde jeder Shop separat betrachtet.
Definition E-Commerce-Umsatz: Nettoumsatz des jeweiligen Onlineshops im Jahr 2014, bereinigt von Retouren, exkl. Umsatzsteuer und nur aus der reinen Geschäftstätigkeit des Onlineshops (ohne sonstige betriebliche Erträge des Unternehmens).

Quelle: EHI Retail Institute e. V.


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